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12.05.2020

Corona Update vom 12. Mai 2020

Mit dem 11. Mai 2020 sind auch auf dem Speyerer Friedhof die Lockerungen für Trauerfeiern erfolgt. Ab sofort und bis auf weiteres dürfen wieder Trauerfeiern in der Friedhofshalle gehalten werden. Jedoch gelten auch hier Berschränkungen über die wir Sie hier in unserem Blog gerne informieren. Die maximale Zahl der Trauergäste in der Trauerhalle ist auf 20 Personen beschränkt. Die Stühle sind von der Friedhofsverwaltung schon im Abstand aufgestellt worden und dürfen nicht verstellt werden. Der Zugang zur Trauerhalle erfolgt nicht mehr über das Artrium sondern vom Hauptweg aus. Um den Zugang gewährt zu bekommen, müssen alle die an der Trauerfeier in der Halle teilnehmen möchten, ein Kontaktformular, zur möglichen Nachverfolgung einer Infektionskette abgeben. Dieses Formular können Sie gerne bei uns abholen oder sich von der Homepage der Stadt Speyer selbst ausdrucken. Das Formular muss schon im Vorfeld ausgedruckt und ausgefüllt werden, da es keine Möglichkeit dazu auf dem Friedhof geben wird. Ohne dieses Formular wird der Einlass in die Halle verweigert. Weiterhin müssen alle Trauergäste während der Trauerfeier einen Mund- Nasenschutz tragen. Gesang, Chor und Blasinstrumente sind nicht zulässig. Es wird jedoch ein Organist vor Ort sein, der auf Wunsch die Trauerfeier nach Ihren Wünschen musikalisch begleiten wird. Sie sollten auch vom Desinfetkionsmittel gebrauch machen. Die Termine für die Trauerfeiern haben sich dementsprechend auch verschoben um zu gewährleisten, dass die Halle nach einer Trauerfeier gelüftet und desinfektioniert werden kann. Auch wird dadurch vermieden, dass sich die Trauergäste von verschiedenen Bestattungen begegnen. Die Termine 11.00 Uhr und 13.00 Uhr sind für Erdbestattungen reserviert. Der 15.00 Uhr Termin wird für Urnenbeisetzungen reserviert sein.

Leider sind die Bestimmungen von Friedhof zu Friedhof sehr unterschiedlich. Gerne beantworten wir Ihre Fragen zur Trauerfeier auf allen Friedhöfen in der Umgebung.

 

Wir freuen uns, dass wir Ihnen wieder einen zumindest etwas wärmeren Abschied ermöglichen können.

 


07.03.2020

Individuelle Schmuckurnen

Der Abschied von einen lieben Menschen soll so individuell sein wie sein Leben. Dies kann man mit einem selbst gestalteten Sarg, einer selbst gestalteten Trauerfeier mit einer Lichtbildpräsentation, welche mit der Lieblingsmusik untermalt wird, einer bestimmten Dekoration der Trauerfeier oder aber auch mit einer ganz individuell gestalteten Schmuckurne geschehen. Es kommt immer wieder vor, dass wir nach einer persönlich gestatltetn Schmuckurne gefragt werden. Durch die gute Zusammenarbeit mit vielen Schmuckurnenherstellern können wir auch hier hilfreich zu Seite stehen. Sei es ob die Urne ein Bild mit Airbrush aufgemal bekommt, welches bestimmte Situationen des Lebens wiederspiegeln oder einfach eine Schmuckurne passend zum Leben des Verstorbenen hergestellt wird. Hier möchten wir Ihnen zwie Beispiele zeigen. Zum einen eine wunderschöne handgemachte Holzurne die für einen Harley-Davidson Fahrer angefertigt wurde.

Und zum anderen eine Schmuckurne, welche ein Foto aus frühen Jahren, von einem Airbrush-Künstler auf eine Schmuckurne gezaubert wurde. Wir waren alle selbst überrascht, da das Bild wirklich in 1:1 auf die Urne gebracht wurde und somit dem Verstorbernen eine ganz individuelle Zeremonie zu Teil wurde.

Die Urne wurde nach einem Foto, welches uns die Familie zur Verfügung gestellt hat mit Airbrushtechnik auf die Urne gezaubert. Die restliche Farbgebung der Urne wure in den Farben des Motorradhelmes gestaltet. Da es sich um individuell gestaltete Schmuckurnen handelt, sollte man wissen, dass diese Schmuckurnen nicht sofort verfügbar sind und eine gewisse Zeit zur Fertigstellung benötigen. Sollten Sie auch individuelle Wünsche haben sprechen Sie uns an und wir werden versuchen Ihre Wünsche umzusetzten.


19.09.2019

Fortbildung in Düsseldorf

Am 12. September durfte unsere Mitarbeiterin Frau Alvarez Gil (Böhm) an einem sehr interessanten, vom Bestatterverband angebotenen, Workshop in Düsseldorf teilnehmen. Um zum Workshop zu gelangen ist sie umweltbewusst mit der Bahn gereist und genoß den Ausblick vom Zug auf den Kölner Dom

Der Workshop wurde vom Bestatterverband wieder einmal sehr gut organisiert und so war bei der Ankunft schon alles für die Teilnehmer vorbereit.

Der Workshop kann beginnen Arbeitspaltz für einen Tag

Bei dem Workshop ging es um ein sehr sensibles Thema. Begleitung von Familien bei Fehl- oder Totgeburt. Da man bei diesem Thema nicht gut genug vorbereitet sein kann, wollte Frau Alvarez Gil sich auch in diesem Feld weiterbilden um unsern Kunden best möglich in solch einer schwierigen Situation beizustehen. Im Workshop wurde viele Wege der Trauerbegleitung in solch einem speziellen Fall aufgezeigt und viele Möglichkeiten angesprochen. Es wurden verschiedene „Hilfsmittel“ gezeigt, die der Familie mit der Trauer helfen können.

Der Workshop wurde von Frau Birgit Rutz geleitet. Frau Rutz selbst ist Sterbe- und Trauerbegleiterin und hat sich auf die Begleitung von Familien bei Fehl- oder Sitllgeburten spezialisiert. Ihr ist es ein großes Anliegen, in einer schweren Zeit mit den Eltern gemeinsam einen gangbaren Weg zu finden. Auch liegt ihr die Fort- und Weiterbilung von Begleitern sehr am Herzen. Frau Rutz hat den sehr unterstützenswerten Verein „Hope’s Angel e.V.“ gegründet. Dieser Verein bietet Unterstütztung und Hilfe für Familien und Fachkräfte in dieser schweren Zeit an. Hier können sich nicht nur die Fachkräfte wie wir Bestatter oder Krankenhäuser hinwenden, sondern auch die betroffenen Familien. Den Link zur Homepages des Vereines setzten wir ans Ende des Blogeintrages.

Der Workshop war nicht nur wegen dem sehr wichtigem Thema sondern auch wegen dem Austausch mit bundesweiten Kollegen ein guter Fortbildungstag. Am Ende des wirklich sehr hilfreichen und interessanten Workshop wurde natürlich jedem Teilnehmer noch ein Zertifikat ausgehändigt.

Links:
Hope’s Angel e.V.


01.08.2019

Andere Länder…

Auch im Urlaub lies unseren Chef das Bestattungswesen nicht los. In seinem Urlaub in Kolumbien, genauer in San Rafael de Antoiquia besuchte Herr Böhm einen Bestatter vor Ort und unterhielt sich mit der Inhaberin des Unternehmens über die Bestattungskultur in Kolumbien. Herr Böhm durfte sich auch die Räumlichkeiten für eine Aufbahrung und die verschiedenen Sargmodelle anschauen.

Firmenschild

In Kolumbien gibt es eine ganz andere Bestattungsfrist als in Deutschland. Dadurch sind auch die Rituale etwas anders als hier bei uns. In der Regel wird in Kolumbien spätestens am übernächsten Tag nach dem Tod bestattet. Aufgrund der Hitze wird der Verstorbene schnellstmöglich zum Bestatter überführt. In der Regel hat der Bestatter Aufbahrungsräume mit Kühlmöglichkeiten. Nach der hygienischen Versorgung wird der Sarg in den Räumen direkt aufgebahrt. Hier kann jeder der sich verabschieden möchte kommen wann es gerade passt. Die Türen des Bestatters sind dann bis zur Überführung auf den Friedhof geöffnet. Die Räume sind mit Stühlen ausgestattet. Aber es gibt auch ein „Hinterzimmer“ welches mit Betten und kleiner Küche inkl. Kaffeemaschine ausgestattet ist. Hier können sich die Angehörigen dann auch zurückziehen.

Ein kleiner Raum mit zwei Betten bietet etwas Ruhe.

Auch stellt der Bestatter während der Zeit immer Kaffee, Getränke und kleinere Snacks zur Verfügung. Es ist immer ein Mitarbeiter vom Bestatter vor Ort, rund um die Uhr. So kann bei kleineren Fragen immer jemand vom Bestatter angesprochen werden ohne die Angehörigen in ihrer Trauer zu stören. In der Zeit der Aufbahrung übernimmt der Bestatter die weitere Organisation der Bestattung.

Hier kann man Abschied nehmen. Sitzgelegenheiten für die Trauernden

Vor der Bestattung wird der Sarg geschlossen und in einer Art Prozession zum Friedhof überführt, wo dann die eigentliche Trauerfeier stattfindet.

Auch die Särge unterscheiden sich etwas von den unseren in Europa. Hier wird eher das sogenannte Kennedy Sargmodell gewählt, weil er sich in der Hälfte aufklappen lässt.

Särge und Urnen Verzierung am Sarg

In Kolumbien gibt es eine Mischung aus Erd- und Feuerbestattung. Es ist nicht unüblich, dass der Sarg mit dem Verstorbenen nach ca. zwei – fünf Jahren von der Grabstätte, welche oft in einer Wand (ähnlich Kolumbarien) ruht, zu einem Krematorium überführt wird und dort eingeäschert wird. So wird die Grabstätte wieder frei und die Urne kann dann in einer kleineren Grabstätte beigesetzt werden.

Über die Bestattungskosten braucht sich in Kolumbien auch niemand wirklich Sorgen zu machen. Hier ist es verpflichtend mit der Geburt eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Diese läuft dann ein Leben lang mit kleinsten Beiträgen. Somit ist auch die Bezahlung der Bestattung gewährleistet.

Auch die Werbung ist in Kolumbien eine ganz andere. Hier sponsort z.B. ein Bestattungshaus eine ganze Radiosendung oder macht auch TV-Spots.

Herr Böhm war wirklich sehr beeindruckt über die Abwicklung von Bestattungen in Kolumbien, vor allem auch über den kurzen Zeitrahmen und die spätere Einäscherung. Leider hat ein Termin bei einem der größten Bestatter in Kolumbien, Funeraria San Vincente, nicht geklappt, da die Geschäftsführer kurzfristig aus dienstlichen Gründen den Termin absagen mussten. Jedoch arbeitet auch das besuchte Unternehmen sehr eng mit diesem zusammen.                      Der Link zu diesem Bestattungshaus ist dem Artikel angefügt.

Zum Ende noch ein paar Bilder von der Schönheit des Landes.

schöne Aussicht

Wasserfall Lagune

Ausblick auf einer Tour

Links:

https://www.funerariasanvicente.com/sitio/


30.04.2019

Fortbildung ist wichtig

Auch in unserer Branche ist Fortbildung sehr wichtig. Aus diesem Grund hat unser Chef Andreas Böhm am vergangen Wochendene an einem Seminar vom Bundesverband Deutscher Bestatter teilgenommen.

Zum Seminar nach Düsseldorf ist Herr Böhm umweltbewusst mit dem Zug angereist.

Auf dem Weg zum Seminar Liebslingsgast

Vor Ort wurden die Teilnehmer von Dipl. Betriebswirt Patrick Jöhren im schönen Hotel Schnellenburg begrüßt. Herr Jöhren, der selbst einen Überführungsservice leitet wirkte von Anfang an sehr kompetenent und man merkte ihm die Begeisterung für das Thema die ganze Zeit über an.

Seminarhotel Schnellenburg

Den ganzen Tag durften wir neben viel Lehrreichem auch den Kontakt zu anderen lieben Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet pflegen und neue Kontakte knüpfen. Auch der Austausch mit den Kollegen hat gezeigt, dass wir als Unternehmen sehr gut aufgestellt sind und den Vergleich nicht zu scheuen brauchen. Auch wenn es doch das Ein oder Andere gibt, das wir durchaus verbessern werden und es Abläufe gibt, die weiter optimiert werden können. Da diese Änderungen aber auch Zeit bedürfen, wird es noch ein wenig dauern, bis alles umgesetzt ist. Mit den ersten Verbesserungen haben wir bereits angefangen.

Gegen 16.30 Uhr ging das sehr intensive Seminar dann zu Ende. Nach kurzer Verabschiedung ging es dann vom schönen Rheinufer dann wieder zurück zum Bahnhof und nach Speyer.

Vielen Dank an Herrn Jöhren, für die aufschlussreiche Fortbildung.

14 Blogbeiträge für Tag "Urnen"

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