OK Um diese Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Eine Widerspruchsmöglichkeit und weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
 
 
10.12.2014

Was passiert mit meinen Daten?

Wenn Sie dass hier lesen gehören Sie zu den mindestens 80 % der Deutschen die privat oder dienstlich das Internet nutzen. Wer hat nicht schon mal bei einem Onlinehändler etwas gekauft, wer hat nicht schon einmal ein Nutzerkonto auf einem Internetshop oder Dienstleiter angelegt? In einer Zeit in der es einfacher ist von zu Hause am Computer etwas zu bestellen,  wo die Email den geschriebenen Brief abgelöst hat, wo onlinebanking zum täglichen Leben gehört, wird es mit der Zeit immer schwieriger den Überblick zu behalten, wo und wann man im Internet Verträge abgeschlossen hat. Vielen ist nicht bewusst, dass wenn man online z.B. einen Emailaccount anlegt, mit dem Anbieter einen Vertrag schließt. Oft ist dies auch mit einer jährlichen Gebühr verbunden.

Wenn jemand stirbt, hinterlässt er heutzutage nicht nur materiellen Besitz, sondern auch eine Unmenge an Daten

Was passiert nun mit diesen Daten im Internet wenn man verstirbt? Sie werden wie alles Materielle vererbt. Die Konten bleiben weiter bestehen, die Beiträge werden weiter abgebucht und verursachen Kosten, da der Vertrag noch immer rechtskräftig ist, nicht gekündigt wurde und zur Erbmasse gehört. Sollte das Konto schon aufgelöst sein, werden die ersten Mahnungen ins Haus flattern.

Da die Onlinedatenflut immer mehr wird und Passwörter ja geheim sein sollen, wird es für die Angehörigen nach dem Tod schwer herauszufinden wo überall der Verstorbene sich online bewegt hat und Konten angelegt hat. Noch schwieriger wird es diese Konten und Verträge ohne Passwort online abzumelden oder zu kündigen. Aus diesem Grund gibt es nun gleich mehrere Initiativen von Verbraucherverbänden, Bestatterverbänden und selbst in der Nachrichtensendung „Heute“ war dies ein Thema.

Wie sollte nun mit dem digitalen Nachlass umgegangen werden. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten ist es schon zu Lebzeiten eine Liste mit allen Onlineverträgen und Passwörtern anzulegen. Dies vereinfacht die Abmeldung für die Angehörigen. Sie können sich auch ohne Passwörter selbst um den digitalen Nachlass kümmern, was aber sehr zeitaufwendig ist. Oder man überlässt dies einem kommerziellen Nachlassverwalter der in Zusammenarbeit mit dem Bestatter dies regelt.

Selbstverständlich können wir Ihnen auch diesen Service anbieten und beraten Sie gerne auch zu diesem Thema.

In den angefügten Links können Sie sich schon ein wenig einlesen und den Film von unserem Partner Columba anschauen.

http://www.heute.de/letzter-wille-im-netz

http://www.machs-gut.de


20.10.2014

Reisetipp: Zentralfriedhof Wien

Unser erster Blogbeitrag soll auch gleichzeitig ein kleiner Reisetipp sein. In unserem Blog werden wir von Zeit zu Zeit immer wieder Beiträge veröffentlichen, von denen wir denken, dass sie interessant sein könnten. Dabei muss es nicht immer um ein aktuelles Thema im Bestattungswesen gehen, sondern vielmehr auch um die Kultur (insbesondere Bestattungskultur), Veränderungen oder auch die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen im Bestatattungswesen.

Doch nun zum Reisetipp für alle Wienreisenden. Zu einer Wienreise gehört unbedingt ein Besuch des Wiener Zentralfriedhofs! Er wurde nicht nur von Wolfgang Ambros besungen sondern ist auch einer der schönsten und größten Friedhöfe in Europa. Es gibt viele Bekannte aus Film, Musik und Kunst die ihre letzte Ruhe auf dem Zentralfriedhof gefunden haben. Unter anderem sind die Grabstätten von Falco, Brahms, Curd Jürgens, Hans Moser, Theo Lingen, Johann, Josef und Eduard Strauß zu finden – um nur einige zu nennen.

Vom wohl berühmtesten Musiker Österreichs, Wolfgang Amadeus Mozart, gibt es jedoch nur ein Denkmal. Mozart wurde aufgrund seiner damaligen Position am Hof und seiner Verarmung in einem allgemeinen Grab im Sankt Marxer Friedhof beigesetzt.

Seit dem 13. Oktober 2014 ist das Wiener Bestattungsmuseum ebenfalls am Wiener Zentralfriedhof zu finden. Es ist aus der Innenstadt nach zehnmonatiger Umbauarbeit zum Zentralfriedhof umgezogen und rundet einen Besuch des Friedhofs ab. Das Museum ist von Montag bis Freitag zwischen 09.00 Uhr und 16.30 Uhr geöffnet und bietet einen guten Einblick in das in Wien spezielle Bestattungswesen und die Eigenheiten des „Wiener Totenkults“.

Es ist ein sehr interessantes und informatives Museum, welches sich von den herkömmlichen Museen in Wien abhebt. Dies alles kann man auf 300 qm für nur 4,00 € erleben, bis zum 19. Lebensjahr ist der Eintritt frei. Sollten jedoch auf dem Zentralfriedhof Aufbahrungen in der Trauerhalle 2 sein, bleibt das Museum an diesem Tag geschlossen.

Für alle, die sich auch schon hier informieren möchten oder eine Führung mitmachen möchten, hier noch ein paar weiterführende Links.

Archiv


2020
  Mai
  März
2019
  Dezember
  November
  September
  August
  Juni
  Mai
  April
  Februar
2018
  November
  Oktober
  September
  August
  April
  Februar
  Januar
2017
  Dezember
2016
  Dezember
2014
  Dezember
  Oktober